GeNeSee

Ziel des im Jahr 2011 gestarteten österreichisch-ungarischen Kooperationsprojekts GeNeSee („Geodätische Neuerfassung des Systems Neusiedler See – Hanságkanal“) ist die Bereitstellung einer homogenen topographischen Datenbasis des Beckens des Neusiedler Sees – Fertő und des Hanságkanals.

In vier Arbeitspaketen werden die historischen Datenbestände aufbereitet, das Umland sowie der Schilfgürtel mit Airborne Laserscanning aufgenommen, der Bodenaufbau der Schilfzonen mit Messmethoden aus der Bodenphysik punktuell erfasst, sowie die Schlammoberfläche und der feste Untergrund der offenen Wasserflächen mittels hydroakustischen Messmethoden vermessen. Echolotungen mit Frequenzen zwischen 710 kHz und 100 kHz liefern dabei ein Bild des Aufbaus des Wasserkörpers und der oberen Schlammschichten.

Die Stratifizierung der tieferen Sedimentschichten und des Seebodens wurde unter Einsatz eines parametrischen Sedimentecholots (10 kHz) erfasst. Die Gesamtlänge der unter Einsatz des Arbeitsbootes der Biologischen Station vermessenen Profile beträgt rund 2.000 km. Informationen über die Morphologie des Seebodens zwischen den Profillinien liefern Seitensichtsonar-Aufnahmen, welche die Bodenstruktur bildhaft wiedergeben.

Das Projekt GeNeSee wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Programm zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich – Ungarn 2007-2013 (Reg. Nr. L00130) gefördert.

 

DOWNLOADS:

ProjektGeneseePoster_GeNeSee_2_10.pdf

Heine_et_al_Geodätische_Woche_Obergurgl_2013

Genesee – Schlammtiefe in m. – Höhenmodell

Genesee – Schlammtiefe in m