Kooperation Veterinärmedizinische Universität Wien

Invasive, nicht indigene Spezies (NIS) wurden wiederholt als Hauptfaktoren sowohl für die Verdrängung als auch für das Aussterben von einheimischen Arten genannt und stellen daher eine Gefahr für die Biodiversität dar. Die EU-Kommission schätzt die durch NIS entstehenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden auf 9,6-12,7 Milliarden Euro jährlich. Ein anhaltender Anstieg der durch NIS verursachten Probleme ist im Zuge der weiteren Globalisierung und des Klimawandels zu erwarten. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung stellen Stechmücken als Krankheitsüberträger einer Vielzahl von Viren und Parasiten auf Mensch und Tier auch ein Gesundheitsrisiko dar. Die Aktualisierung des Wissenstandes über das derzeitig bestehende Artinventar und die womöglich Verbreitung der einheimischen und invasiven Arten ist eine Voraussetzung für die Entwicklung zukünftiger Vektorkontrollmaßnahmen unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und des Erhalts der Biodiversität.

 

Kontakt 

Mag. Dr. Hans-Peter Fuehrer
Mag. Carina Zittra
Institut für Parasitologie
Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien
Österreich

 

Publikationen

Autochthonous Dirofilaria repens in Austria.

Silbermayr K, Eigner B, Joachim A, Duscher GG, Seidel B, Allerberger F, Indra A, Hufnagl P, Fuehrer HP.

Parasit Vectors. 2014 May 14;7:226. doi: 10.1186/1756-3305-7-226.

The detection of different Dirofilaria species using direct PCR technique.

Silbermayr K, Eigner B, Duscher GG, Joachim A, Fuehrer HP.

Parasitol Res. 2014 Feb;113(2):513-6. doi: 10.1007/s00436-013-3682-y.

Species inventory, ecology and seasonal distribution patterns of Culicidae (Insecta: Diptera) in the national park Donau-Auen. Zittra C, Waringer J (2013) Available: NP-Hohe-Tauern-Conference_5_0837-0842.pdf

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